Making Of: Forggenhof

„Wir sind ja nun schon alte Hasen“, dachte wir uns wohl, als wir uns vor einer Woche auf den Weg gen Süden auf unsere alljährliche Studien- (und Ersti-Kennenlern-)fahrt fuhren. Doch auch wenn wir den Forggenhof schon einmal erlebt haben, war jetzt alles anders: Es hatte nicht nur ein großer Umbau stattgefunden, als Drittes Semester durften wir auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und erleben, was so zu einer Studienfahrt dazugehört.

Wie es losging…

Acht Stunden in einem Bus mit lauter Studierenden ist immer wieder ein Erlebnis. Waren wir letztes Jahr noch etwas blauäugig und mussten unsere Zeit mit improvisierten Spielen verbringen, war dieses Mal doch die Planung mit Kartendecks, Gesellschaftsspielen und Snacks hervorragend gelungen. Ein weiteres Privileg: Wir mussten uns nicht mehr um die jedes Jahr wiederaufkommende Frage „Muss man Bettwäsche mitbringen?“ sorgen. (Muss man übrigens nicht.)

 

Womit wir uns so beschäftigt haben…forggenhof-2016-13

Ah, das ist typisch Forggenhof: Werwolf, Bang und viele Gespräche bis tief in die Nacht – und einmal mehr Auspacken im Dunkeln, weil die Zimmerkameraden schon schlafen und man nicht vorher seine Waschtasche rausgelegt hatte. Ob man das wohl bis zum letzten Forggenhof lernt?

Der geistliche Input kam in diesem Jahr von Wolfgang Kraska (Pastor der FeG Karsruhe). Von ihm hörten, wie wir von Gottes Liebe bewegt werden, weil schon Jesus von ihm bewegt war, und wie das Vater Unser eine Vorlage für unser Gebetsleben sein kann.

forggenhof-2016-02Wer tagsüber seine Knochen bewegen wollte, konnte sich auf eine kleine Wanderung an den Forggensee begeben – und da sogar noch leckeren Kaiserschmarrn essen – oder Fußballspielen gehen. Wer dann noch nicht ausgelastet war, begab sich am nächsten Tag ins schöne Tannheimer Tal in Österreich – manch einer erklomm sogar einen Gipfel (oder zwei), und natürlich gilt: Wer zusammen einen Gipfel besteigt, darf sich oben duzen, also auch den Rektor ;-).

Wieder zurück (mancheiner mit Muskelkater) hatten wir als Drittes Semester das Privileg den Bunten Abend zu gestalten. Nachdem die Studierenden bei unserem Casinoabend reich geworden waren, durften sie nun in Gruppen unser Tochtercasino gründen. Als Kellner musste Slalom gelaufen werden, Anträge ausgefüllt und Werbematerial erstellt werden. Nach der Präsentation von den Konzepten und den Cocktails entschieden dann die Dozenten unseren Gewinner – aber auch wie im echten Casino gewinnt am Ende immer das Haus.forggenhof-2016-11

 

Was neu war…

… war nicht nur der umgebaute Forggenhof. Sondern auch unsere neuen Erstis sind nun endlich da. Wir haben uns sehr gefreut euch kennenzulernen und freuen uns auf eine tolle Zeit mit euch.

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