Bistrogeschichten – Bergfest mal anders erzählt

Nachdem der Rat der Eingeschworenen das Bergfest fertig geplant hatte, wurde eifrig nach Helfern gesucht. Ich, frisch an der Hochschule angekommen und bereit für kleine Herausforderungen, meldete mich für einen Bereich, der mit dem Namen „Catering“ sehr professionell klang. Ich sah mich bereits kompetent in Schwarzweiß mit Schürze und Tablett um die Cateringtische herumwirbeln. Die Begeisterung, beim Bergfest dabei zu sein ließ auch mich nicht kalt und meine kleine Aufgabe, die ich mit zwei Mitstudentinnen teilte, machte nicht nur Spaß, sie war zusätzlich noch sehr lecker.


Der Gourmet-Schmaus des edlen Events war natürlich: Made in Aldi Nord. Nach dem Zusammenrechnen und Schätzen der Faktoren „Besucherzahl“ und „Hunger abends um halb zehn“, hatten wir unseren Einkaufszettel fertig und räumten die Aldi-Regale leer. Die erste Grundsatzfrage, die sich uns stellte war, was denn am liebsten gegessen wird oder anders formuliert: auf was stehen Leute an Stehtischen denn so? Wir entschieden uns für Salzstangen, Chips, Kekse und Brötchen mit Wurst und Käse für die besonders Hungrigen. Damit ist doch bestimmt für jeden was dabei! So schländerten wir gut gelaunt durch den Aldi und kauften optimistisch – besser zu viel als zu wenig. Das Highlight: Ein Strauß weißer Rosen als Dekoration für gute Stimmung nach dem Event. Mit einem herrlich verlockenden Brötchenduft im vollgepackten Auto ging es zurück auf den Berg.
Während die Musiker aufbauten und die Technik unzählige Kabel im Saal verteilte, hatten wir erstmal frei. Eine Stunde vor Programmstart wurde dann geschmiert, dekoriert und gequatscht, Salzstangen und Gummibärchen in Gläser und Schalen gepackt und ein „bisschen“ genascht.
Es ist schön, dass man mit diesem Job schon vorher essen darf und trotzdem nichts vom Programm verpasst. Mit Salzstangenkrümeln im Mund mischte ich mich unter die Besucher und genoss den Abend, der mit super Lobpreis und bewegenden Impulsen gefüllt war.
Wie sehr ich den Abend genossen hatte, sah ich am Ende des Programms: Mein Team hatte schon alle Tablets und Dekoration vorbereitet und ich hatte vergessen zu helfen…uups. Dennoch gab es genug zu tun: Ich schnappte mir Tüten und Päckchen, flitzte damit zwischen den Menschen durch, um Leeres aufzufüllen. Zu meinem Bedauern nicht mit Schürze und Tablett, was mein Gefühl, kompetent zu sein, nicht minderte. Meine Kolleginnen füllten währenddessen Sprudel, Apfelschorle und Cola in Plastikbecher und warben am Buffet für die belegten Brötchen. Als alles leer war, konnten wir auf einen gelungenen Abend zurückblicken und genossen ihn noch bis zum Ende – Das Aufräumen hatten wir auf morgen verschoben.
Das Bergfest ist ein Highlight, besonders für die Mitarbeiter. Ein kleiner Teil des großen Projekts zu sein, macht Spaß und weckt die Freude auf das nächste Bergfest am 22. April ab 19.00 Uhr! Ob ich wieder mithelfen will? Klar doch!

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